Twitter-Mafia – die schweigende Gesellschaft

Twitter-Mafia
Die Twitter Mafia – Ein Bericht

Dies ist ein Hilfe- und Weckruf an alle die wie ich, in die Fänge von Twitter geraten sind.
Eine dunkle, schweigende Gesellschaft, getrieben von Angst, Spot und Bedrohung.
 Eines der letzten großen Mysterien unserer Welt, über die man so wenig in der Öffentlichkeit liest. Zu groß ist die Angst, zu stark die Befürchtungen.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum man etwas über Scientology-Aussteiger, aber niemals, niemals nie über Twitter-Aussteiger liest? 
Die Antwort hierauf muss ich ihnen schuldig bleiben, denn auch meine Angst ist zu groß und die Konsequenzen wären schrecklich.
Ich bin in diese „Sekte“ unbedarft, ja fast jungfräulich hineingeraten. 
Anfangs dachte ich in meiner Unschuld, es handelt sich um einen Nachrichtendienst, auf dem man mittels Tweets Botschaften, News und Infos über das Weltgeschehen hinaus posaunt – aber da lag ich falsch und dies bekam ich recht bald zu spüren.

Es fängt unscheinbar an, kleine Nachrichten 140 Zeichen, man schreibt und wird gelesen. 
Zuerst sind alle ganz freundlich, herzen oder besternen einen. Man fühlt sich aufgenommen, ja akzeptiert in einem erlauchtem Kreis
Man schliddert da hinein wie in eine Drogensucht. Zuerst leidet die Arbeit, ständig darauf konzentriert, was andere schreiben und bestrebt danach, auch ein Fleiß-Sternchen zu erhaschen.
Eine ganz perfide Masche der Macher hinter Twitter – man nennt dies „anfüttern“.
Und hat man dich erstmal angefüttert und mit dem Virus infiziert, gibt es fast kein Entrinnen.

Zu groß ist der Erwartungsdruck, dass du immer neue Nachrichten in die Welt twitterst.
Zu groß ist die Sucht danach neue Sternchen, Herzchen von den anderen Süchtigen zu ergattern und irgendwann, findet dein soziales Leben praktisch nicht mehr statt.
Du verwahrlost zusehends. Hörst auf dich zu waschen, trägst deine Unterwäsche über Wochen und irgendwann sitzt du nackt vor deinem Laptop, Ipad oder Smartphone – nur noch um zu funktionieren als Tweetmaschine für die Twitter-Matrix.
Dein Umfeld bemerkt mehr und mehr deinen Verfall. Die Katze wird nicht mehr gefüttert, fängt an selbst die Ratten zu fangen, die sich zwischen dem Stapel deiner Pizzakartons herumtreiben.
Die Fliegen fallen tot von den Wänden.
Du ernährst dich selber nur noch von Nutella, Kaffe und Frittiertem. Irgendwann kann dein Körper keine andere Nahrung mehr absorbieren und du bist ein Teil des Systems.

Sex hast du praktisch keinen mehr, wenn dann nur ein kurzes Huschen auf Sexaccounts um dir deine nötige Dosis Titten oder Pimmel Befriedigung zu holen und weiter gehts. Gerade so viel, wie du zum existieren brauchst.

Meist nachts gehen sie dann los, die sog. #nonmention – keiner weiss wer damit anfing und wieso man sie schreibt. Aber man schreibt sie. Sie sind da wie der Mond, die Sonne und die Sterne.
Vornehmlich über Dinge, die man nicht hat oder niemals hatte, einfach um zu zeigen, dass man noch irgendwie ein Mensch ist. Die meisten jaulen über ihre verlorengegangene Nähe, oder dass sie keinen Partner haben, ein stiller Aufschrei der Verzweifelten.

Die perfide Masche der Sekte Twitter, sie nutzt das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und gaukelt ganz normalen Verlierern vor, dass sie etwas besseres und wichtigeres sind. So einfach wie hier, ist es nirgends von einem Niemand zum Helden aufzusteigen, indem man täglich Kalauer in die unendlichen Weiten des Internets pustet.
Auf Twitter lernst du schnell, wer keine Jünger, also Follower hat, zählt garnichts und dessen Tweets verhallen praktisch ungehört.
 Anders ist es bei denen, die sich oben im Licht sonnen, verehrt werden und eine breite Gefolgschaft haben. Sie sind die Götter, sie sind Elite und entsprechend verhalten sie sich auch.
Es gibt geheime Liste, auf denen man sich mühsam nach oben buckeln muß. 
Listen in die man eingetragen wird, wenn man die Aufmerksamkeit von jemanden erlangt hat.
Das kann gut sein, aber kann auch schlecht sein, wenn du nach mehrfachen Misserfolg zunächst entfolgt und dann einfach gebloggt wirst. Dies ist Höchststrafe und ist der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.
Man nimmt keine Rücksicht darauf ob du nun eine schwere Krise hattest oder einfach nur dämlich bist.
Sind deine Tweets nicht gut genug und du gehst damit jemanden auf den Sack – zack gebloggt.

An der Spitze der Organisation stehen 100 maximal 300 Twitterer, die sich als Elite betrachten.
Diese sind in einem engen Kreis innerhalb der Organisation vereinigt, der sich Favstar nennt.
Hier verteilen Sie meist untereinander die begehrten Orden und Auszeichnungen.
Manchmal bekommt einer vom Fußvolk einen solchen ab, um ihn gefügig zu halten.
Hier ist das Auge des Hurricans, hier sitzt die Spitze des Eisbergs, jene Frauen und Männer, die die Geschicke durch ihre Pokale bestimmen. Die darüber entscheiden ob auch du mal aufsteigen kannst, oder für immer ein armseliger Trottel bleibst – ohne eigenes Gefolge.
Dies ist ähnlich strukturiert wie bei der Mafia, denn nur ein Pate mit Fußvolk und Gefolgschaft, wird auch zum Don.

DonCorleone
Twitter Elite hält Hof

Dieser elitäre Clan, reist auch ab und an kreuz und quer durch die Republik um geheime Treffen zu besuchen.
Einzelheiten darüber erfährt man selten. Hingehen kann man da nicht, viel mehr wird man durch ein kompliziertes Ritual auserwählt und eingeladen. Ohne Einladung oder entsprechendes Gefolge, kommt man auf kein Twittertreffen, denn die Elite bleibt gerne unter sich.
Es sei denn man hat Möpse – dann vielleicht.
Auch erfolgt der sexuelle Kontakt, ausschließlich untereinander.
Man schickt sich Penisbilder und entscheidet dann das Weibchen, dass der zugehörige Twitterer zwecks Paarung in Frage kommt, werden Tittenbilder zurück geschickt. So bahnt sich eine Paarung auf Twitter an.
Diese kommt dann auf Twittertreffen zum Vollzug um neuen Nachwuchs für die Twittermafia zu zeugen.
Da fast alle durch den jahrelangen Twitterkonsum impotent oder frigide geworden sind, gibt es Nachwuchst nur höchst selten.
Die Eliten begnügen sich damit, sich in ihren Profilen zum jeweiligen Partner zu bekennen.
Dort steht dann meist Twehemann oder Twehefrau von…. xyz.
Unter Twitterern ist das die maximale Form der Verbandelung.

Einzelheiten hierzu bekommt man selten, viel zu Groß ist die Mauer des Schweigens und die Angst davor, aus dem inneren Kreis verstoßen zu werden .
Es gibt Andeutungen, Vermutungen und meist wird abgewigelt. Es herrscht ein Klima der Angst und des Terrors, je höher man aufsteigt in der Twitterhirarchie.

Leider gibt es auch keine Beweise, Recherchen verlaufen alle im Nirgendwo und ab und zu erwischt es einen, der sich mit der falschen Frau oder dem falschen Mann angelegt hat.
 Plötzlich schweigt ein Account für immer und sucht man ihn auf, steht dort nur: „Person existiert nicht mehr“ – sie ist fort, ausradiert, für immer zum Schweigen gebracht.
Der Alltag ist hart auf Twitter, du wirst ausgeschaltet, eliminiert und von dir bleibt nichts.
Der Wind ist eisig und Fehler werden nicht verziehen wenn du gegen das Schweigen verstösst.
Die Twitter-Mafia schottet sich perfekt ab, es existieren keinerlei Belege, Tonaufzeichnungen oder Aussagen.

Die Twitter-Elite und die Paten verhalten sich sehr schweigsam. Sie reden selten fast nie.
Du darfst ihre Tweets faven und du wirst niemals eine Rückmeldung erhalten, maximal ein wohlwollendes Nicken.
 Dass dein Name mal erwähnt wird, oder gar retweetet ist undenkbar, finde dich ab mit deinem Platz in der Hierarchie. Man hält zwar Hof und versammelt seine Follower. Ab und an wirft man eine Erkenntnis unter die Gefolgschaft und scheint sie auch noch so banal wie z.B. „ich muss gerade furzen.“ so wird diese doch hundertfach gefavt und retweetet, einfach weil sie vom Don kam.
Manchmal kommen auch intimere Einblicke in den Tagesablauf eines solchen Elite-Twitteres wenn er oder sie z.B. die Gefolgschaft wissen lässt, dass er gerade eine Dose Ravioli geöffnet hat.
Eine solche Äußerung wird dann frenetisch bejubelt, besternt, retweetet und gefeiert und er ist sich der Treue seiner Follower sicher.

Auch Streitigkeiten unter Twitterer unterliegen nicht etwa der normalen Justiz. Auch Polizei und Behörden haben auf Twitter nichts zu melden. Wenn man sich über ein Fehlverhalten ärgert, tut man seinen Unmut kund indem man einen Reply schreibt. Hier wird dann oft ein Twitterer der höheren Instanz, mit einem speziellen Symbol (@) eingefügt und dazu ein drohender Satz: „Das melde ich dem XY_Heinemann“ oder wie auch immer.

Das einzige was bereits erwiesen wurde, Frauen stellen vermutlich die Mehrheit. Die männlichen Mitglieder werden eher in die Rolle abhängiger Lustsklaven gedrängt.
 Sog. Tittenaccounts sorgen für Ordnung, sollte mal dem ein oder anderen der Testosteronspiegel durch die Schädeldecke knallen. Bei Twitter regelt man solche Dinge selbst und untereinander.
Das Schweigegebot funktioniert.
 Namen kann und will ich nach eingehender Absprache mit meinem Anwalt hier nicht nennen. Es wäre Selbstmord, denn diese Frauen und Titten-Accounts sind einfach unbeschreiblich direkt und brutal. Sie verzeihen nichts und vergessen niemals!

gangsterz
Twitter – Mauer des Schweigens

Was mit Leuten geschieht, die gegen das Schweigegebot verstoßen, kann man nur erahnen.
Es wird mit eisiger Hand der Einschüchterung regiert, wie ein Reporter mal aufgedeckt hat:
Drohungen aus anonymen Quellen. “Schnauze halten, sonst kaufen wir deine VISA-Daten!” – “Wir veröffentlichen deine Logfiles bei YouPorn.” – “Deine Tochter ist bei Facebook. Fotos leaken, gefällig?”
Das sind noch die harmloseren Beispiele.

Ich denke es ist besser ihr fangt nie damit an in diesen Strudel zu geraten – es kann euer aller Ende sein und ich hoffe, dass ich diese Wahrheiten überleben werde – drückt mir die Daumen!

Bist auch du Opfer oder Betroffener?
Dann folge mir auf Twitter (aber diskret!)

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