Offener Brief an alle Nazis

Liebe„besorgte“ Bürger,
liebe Nazis,

Ihr tut mir langsam richtig leid – ihr wollt so gern die Herrenrasse sein und seid doch nur jämmerliche Heulsusen. Ständig zittern, zetern und sich fürchten und niemand hört Euch zu.

Ihr habt Angst vor Fremden, die Euch den Job nehmen – dabei habt ihr nichtmal einen.

Ihr habt Angst Eure Kohle zu verlieren – dabei bekommt ihr sie von uns Gutmenschen als Hartz4 pünktlich jeden Monat.

Ihr wollt so gerne echte Deutsche sein – dabei schafft Ihr es nicht, auch nur einen Satz, fehlerfrei geradeaus zu sprechen.

Und ganz nebenbei, Eure Frisuren sind einfach Scheiße.
Kein Wunder dass Ihr damit keinen richtigen Frauen findet.
Ihr fühlt Euch als Bewegung, doch Eure Zeit des Zwergenaufstands ist vorbei denn nicht einmal zum Auslachen taugt Ihr noch.

Und nun geht doch endlich heim!

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21 Kommentare auf “Offener Brief an alle Nazis

  1. Dazu hatte ich doch glatt erst vorgestern eine ’nette‘ kleine Diskussion!

    Ein mehr oder weniger guter Bekannter beschwerte sich darüber, dass die Flüchtlinge ja zum Teil „richtig qualifiziert“ wären. Da beschleicht ihn die Angst, jemand könne ihm den Job wegnehmen.

    Aber dazu konnte ich nur sagen: „Du hast keinen Job und suchst auch keinen. Ich (und andere) gehen für DICH arbeiten. Und selbst wenn du einen Job suchen würdest, würdest du ohne abgeschlossene Ausbildung keinen Traumjob bekommen. Sei doch froh, dass etwas Fachwissen hier ins Land kommt, nicht, dass DIR noch das Geld ausgeht!“

    Das ganze ging dann noch ne ganze Weile so weiter. Aber dieser Mensch war nicht zu belehren. So wie auch viele andere nicht erkennen wollen. Würde sich manch einer mal etwas bemühen, dann würden sie sich auch ein gutes Leben ermöglichen können!! Aber nein! Sie bleiben lieber faul auf dem (sorry) Arsch sitzen und beschweren sich über jene, die „hier rein kommen“ und den Lebensunterhalt eben dieser sichern! Da wird mir einfach nur schlecht! Und wie diese Menschen überhaupt nicht einsichtig sind?! Wie..warum??? Ahhhhhh!

    Mir ist natürlich klar, dass nicht alle ohne Arbeit so sind. Und mein Beispiel bezog sich nur auf die Menschen, die eben meckern und sich aber wirklich gar nicht bemühen!

    1. Glaube mir wenn ich sag, diese Erfahrung habe ich schon so oft gemacht. So oft dass ich es aufgegeben habe und mich einfach auf konstruktives konzentriere.
      Versuche nicht die Irren zu heilen, dafür gibt es Spezialisten, achte einfach darauf, dass sie keinen anstecken.

      1. Es wäre schwer Dir nicht zu glauben. ^^ Denn diese Menschen gibt es wie Sand am Meer, wie man so schön sagt.

        Es ist aber auch schwer den Mund zu halten und solchen Stuss einfach unkommentiert im Raum stehen zu lassen. Eben weil sich sowas verbreitet.

        Aber ob sich das verhindern lässt? Letztendlich liegt es einfach an jedem selbst, da hilft reden scheinbar nur selten.

        1. Da stimme ich dir zu – darum habe ich mich entschieden zukünftig durch Taten zu überzeugen so wie in meinem Blogbeitrag „Blogger für Flüchtlinge“ beschrieben. Einfach die Energie für etwas sinnvolles nutzen.

      2. Lieber chrisslombardi
        Der Gedanke eines offenen Briefes schwebte mir schon lange vor
        Nun hast du diesen geschrieben und ich danke dir dafür denn du sprichst mir aus der Seele.

  2. Ich hab bei mir ne Tonne im Hof stehen, die heißt “Nazitonne” und da werf ich immer wieder mit Freude Müll und Aball rein und ein kleine Lächeln huscht über mein Gesicht. Müll zu Müll und Dreck zu Dreck.

  3. Ich komme erstmals hierher und habe mich auch gleich erschröckt. Und dann kopfnickend den Brief gelesen. Nur den letzten Satz verstehe ich nicht, wo soll denn das sein für Nazis, dieses „heim“? Aber in den Kommentaren ist ja die Antwort gegeben: Die Nazitonne!
    Also, liebe Nazis, geht mal schön heim in eure Tonnen, aus denen ihr wie unratfauliges Gezücht gequollen seit!

    Häßliches Thema und dennoch hat es etwas Gutes: Mich hierhergeführt. Ich lese noch ein wenig quer und wenn Ihnen ein Pluszeichen zuzwinkert bin ich das nur, ich neige zur spontanen Fährtenaufname.

    Herzliche Grüße, Ihre Frau Knobloch, angetan.

    1. Ich danke für die spontane Fährtenaufnahme und freue mich über jeden Kommentar.
      Die große Tonne hinterm haus ist ein guter Anfang und so hoffe ich, bekommen wir diesen Gedanken in viele Köpfe, auch in die der schweigenden Masse.

  4. Ich … kann dem Sentiment des Posts natürlich weitgehend zustimmen, aber … Ich finde ihn ziemlich bedenklich.
    Nazis sind nicht deshalb erbärmlich, weil sie keinen Job haben, oder keine Frau, oder weil sie von ALG 2 leben, oder weil wir ihre Frisuren nicht mögen.
    Sie sind erbärmlich, weil sie Nazis sind.
    Und Frauen sind keine Errungenschaften für würdige, da erfolgreiche Männer, sondern ganz eigenständige Personen.
    Nun bin ich sicher, dass der Post auch gar nichts anderes sagen wollte. Aber zumindest zu mir hat er trotzdem.

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